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Artikel über Restsüße
Die Restsüße ist die auch als Restzucker (RZ) oder Zuckerrest bezeichnete Menge an Zucker im Wein in g/l, die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch ein gezieltes Abstoppen (entweder durch Kühlung, durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol und durch Filtration) erhalten bleibt.
Der Restzucker besteht im Wesentlichen aus Fructose (Fruchtzucker), weil die Glucose (Traubenzucker) schneller in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt wird, sowie auch aus nicht vergärbaren Zuckerarten. Die Süssegrade werden eingeteilt in trocken, halbtrocken, lieblich, bzw. süss.
Bei idealen Gärbedingungen (warme Vergärung) kann ein Wein bis auf einen Restzuckergehalt von minimal 0,7 g/l vergären.
Für die Definitionen der Süssegrade siehe auch: Geschmacksgrad (Wein)

